Rentensystem in Deutschland
Rentenversicherung
http://www.rentenversicherung-online-info.de/index.html

© 2009 Rentensystem in Deutschland
http://www.rentenversicherung-online-info.de/

HOTLINE



0800 25 25 25 62

Nachrichten

Rentensystem in Deutschland / gesetzliche Rentenversicherung

Für jeden Staat ist es sehr wichtig, dass er seinen Bürgern ein funktionierendes Rentensystem bieten kann, damit auch im Alter gewährleistet wird, dass die Menschen in finanzieller Hinsicht relativ sorglos ihren Ruhestand genießen können. Leider ist diese Aufgabe mitunter so schwierig, dass diese nicht ohne Weiteres gelöst werden kann, und viele Rentenempfänger schon jetzt Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Das Rentensystem in Deutschland steht schon seit Jahren mitunter scharf in der Kritik, da die Rentner nach derzeitigem Stand später nur noch ca. 60-70 Prozent ihres bisherigen Einkommens zur Verfügung haben werden, wenn sie nur die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Grundsätzlich ist es allerdings so, dass das Rentensystem in Deutschland auf drei Säulen basiert. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung als Teil des Sozialversicherungssystems, gibt es zudem noch die Möglichkeit der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge. Eine private Krankenversicherung sollte im Alter kein Thema mehr sein. Das System soll demnach so funktionieren, dass durch die gesetzliche Rentenversicherung alleine im späteren Ruhestand lediglich die Existenz abgesichert sein soll, und durch die beiden weiteren Säulen der betrieblichen und privaten Altersvorsorge der bisherige Lebensstandard aufrecht erhalten werden soll. Für die, die noch im Alter Mobil sind empfiehlt sich, falls noch nicht vorhanden, eine Autoversicherung.

 

Verbesserungswürdige Aspekte der Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung beinhaltet allerdings einige Aspekte, die im Vergleich zu anderen Systemen in benachbarten Ländern durchaus noch verbesserungswürdig sind. Grundsätzlich funktioniert die gesetzliche Rentenversicherung nach dem Umlageprinzip. Das bedeutet, die Arbeitnehmer, welche heute in die Rentenversicherung einzahlen, finanzieren damit die Rente der jetzigen Ruheständler. Ein Problem ist jedoch, das aufgrund der veränderten Altersstruktur immer mehr Rentner von einer immer geringer werdenden Anzahl von Einzahlern finanziert werden müssen. Ein Grund dafür und gleichzeitig auch eine Verbesserungschance ist die Tatsache, dass zum einen nur Angestellte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen, und dieses auch nur bis zu einer bestimmten Beitragsbemessungsgrenze. In anderen Ländern müssen hingegen alle Bürger in die Rentenkasse einzahlen, auch die Selbstständigen, Freiberufler und Politiker, für die in Deutschland keine Beitragspflicht besteht. Dadurch vergrößern sich natürlich die Einnahmen der Rentenkasse, was sich positiv auf die Gesamtsituation auswirkt. Zudem zahlt man in anderen Nachbarstaaten auch stets einen festen Prozentsatz vom Gehalt in die Rentenversicherung ein, ohne Beitragsbemessungsgrenze, denn gerade dadurch entgehen der Rentenkasse hierzulande Milliarden von Beitragseinnahmen, da Besserverdienende ab einem bestimmten Bruttoverdienst für den über die Grenze hinaus gehenden Betrag keine Beiträge mehr zahlen müssen. Auch der Zahnersatz sollte ein Thema im Alter sein.
 

Die Rentenversicherung ist ein von drei Stützen

Wie bereits kurz erwähnt, soll die gesetzliche Rentenversicherung aber nur eine von drei Stützen der Altersvorsorge sein. Gerade die betriebliche und private Altersvorsorge nehmen im Gesamtkonzept einen immer höheren Stellenwert ein. Dabei ist es zum Beispiel so, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, für den Arbeitnehmer etwas in die betrieblichen Altersvorsorgesysteme einzuzahlen, zum Beispiel als Direktversicherung oder in eine Pensionskasse. Der Arbeitgeber muss zwar nichts aus "seiner Tasche" dazu tun, aber dem Arbeitnehmer zumindest die Möglichkeit geben, selber etwas im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge zu tun. Noch wichtiger ist inzwischen die private Altersvorsorge geworden. Das haben seit einigen Jahren auch die Politiker erkannt, und so wird die private Vorsorge durch staatliche Zuschüsse gefördert. Dieses ist auch als die so genannte Riester Rene bekannt geworden. Bei der privaten Altersvorsorge als dritte Säule des Rentensystems in Deutschland ist es wichtig, so früh wie möglich damit zu beginnen. Wenn man im Rahmen eines Sparvertrages beispielsweise nach der Ausbildung mit der privaten Altersvorsorge beginnt, kann man schon mit einem Betrag von 100 Euro monatlich eine spätere private Zusatzrente von ca. 500 Euro erhalten, und das Monat für Monat. An Produkten, die man für die private Altersvorsorge verwenden kann, mangelt es glücklicherweise nicht. Hier kann der Kunde zum Beispiel zwischen einem Banksparplan, einer Rentenversicherung, Kapitallebensversicherung oder einem Fondssparvertrag wählen. Das Wichtigste bei der Wahl der Anlageform hinsichtlich der privaten Altersvorsorge ist, dass es sich um eine sichere Geldanlage handelt, da man auf die Erträge und das Kapital aus dieser Anlage im späteren Ruhestand nicht mehr verzichten kann, sondern dieses als Zusatzrente benötigt. Ist man erst einmal Rentner und noch Mobil ist, dann sind Reisen auch kein Problem.