Neben den beiden Angeboten aus dem Versicherungsbereich bieten natürlich auch die Banken Anlageprodukte an, die zur privaten Altersvorsorge genutzt werden können. Hierzu zählt zum Beispiel der Banksparplan, der oftmals auch als Rentaplan bezeichnet wird. Es handelt sich hier um einen Sparvertrag, in den der Kunde monatlich einzahlt und am Ende der Laufzeit eine bestimmte Kapitalsumme ausgezahlt bekommt oder sich auch für die Verrentung des Kapital in Form einer monatlichen Rentenzahlung entscheiden kann. Dieses Produkt ist allerdings heute nicht mehr wirklich zeitgemäß. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass es sich um eine Spareinlage handelt und die Rendite mit ca. 4-5 Prozent doch zum Teil erheblich unter der Rendite von vergleichbaren Altersvorsorgeprodukten wie der Kapitallebensversicherung, Rentenversicherung oder auch dem Investmentfondssparen liegt. Das Sparen in Investmentfondsanteilen ist hingegen eine sehr moderne und flexible Form der Altersvorsorge. Der Kunde muss hierzu lediglich eine Depot bei einer Investmentfondsgesellschaft eröffnen. Diese arbeitet zumeist im Verbund mit verschiedenen Banken und ist daher für den Kunden leicht zu erreichen. Im Rahmen des Investmentfondssparvertrag zahlt der Anleger auch hier monatlich eine bestimmte Geldsumme ein, für die dann bestimmte Fondsanteile erworben werden. Hier kann sich der Kunde zwischen Aktien-, Renten- und Immobilienfonds entscheiden. Die Rendite liegt mit durchschnittlich 8-10 Prozent im vorderen Bereich und durch die Risikostreuung handelt es sich auch um eine relativ sichere Form der Altersvorsorge. Ein Zinsvergleich vor dem Abschluss eines solchen Vertrages ist zum einen sehr Sinnvoll und zum anderen hat so ein Vergleich auch positive Vorteile.